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Erforschung kondensierter Materie mit Großgeräten
 
Erkenntnisse über die Struktur der Materie und die grundlegenden Zusammenhänge in der Natur zu gewinnen, gehört zu den wesentlichen Bestandteilen unserer Bildung und Forschung. Dabei nimmt die physikalische Grundlagenforschung eine wichtige Stellung ein, denn sie ist auch Ausgangspunkt für technische Innovationen und für eine auf Nachhaltigkeit orientierte Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft.

Mit Großgeräten sind Experimentiereinrichtungen für die Forschung gemeint, die aufgrund ihrer Größe und Komplexität, Aufwendungen für Betrieb und Fortentwicklung und ihrer nationalen wie internationalen Bedeutung vom BMBF gefördert werden. Hier werden Themen bearbeitet, die eine institutionelle Verankerung benötigen, z.B. in der Helmholtz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft u.a. und überregionale, internationale oder grundlegende Bedeutung haben.

Die Großgeräte sind ein wesentlicher Bestandteil der Forschungsinfrastruktur unseres Landes. Ihre Auswahl erfolgt auf der Basis eines intensiven Begutachtungsprozesses u. a. durch den Wissenschaftsrat, an dem in großem Umfang auch auswärtige Experten beteiligt sind. Durch dieses Vorgehen wird erreicht, dass die Großgeräte, über die wir verfügen, zur absoluten Spitzenklasse gehören.

Bau und Betrieb der Großgeräte erfolgt in Absprache mit der DFG sowohl durch die Großforschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft als auch durch Institute der Leibniz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft oder durch internationale Forschungsorganisationen wie CERN, ESRF, ESO und ILL.

Die Forschung an den Großgeräten wird u.a. durch exzellente Forschungsgruppen aus deutschen Universitäten vorangetrieben. Dadurch entsteht ein reger und fruchtbarer Austausch zwischen den Betreibern der Großgeräte und der externen Nutzergemeinde, der zur Konzeption neuartiger Experimente und zur Entwicklung innovativer Instrumente und Forschungsmethoden führt.
> Erforschung kondensierter Materie
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