Prof. Dr. Lutz Kipp

KFS-Kandidat 2020
Kipp 150

Prof. Dr Lutz Kipp

Christian Albrechts University

Institute for Experimental and Applied Physics

Leibnizstraße 19

24098 Kiel

Tel. +49 431 880 3875

 

Aktuelle Forschungsschwerpunkte

  • Elektronische Eigenschaften von Festkörperober- und Grenzflächen
  • Nanostrukturen und Quantenmaterialien
  • Entwicklung höchstauflösender Photoelektronenspektrometer im Rahmen der BMBF Verbundforschung sowie Bereitstellung zur Nutzung durch andere Forschungsgruppen

 

Dafür würde ich mich im KFS einsetzen:

  • Stärkung der Kooperation zwischen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die Synchrotronstrahlungsquellen betreiben.
  • Unterstützung universitärer Gruppen, insbesondere Nachwuchsgruppen, Spitzenforschung an Synchrotronstrahlungsquellen durchzuführen

 

Wissenschaftlicher Werdegang

Professor Dr. Lutz Kipp war vom 1. Juni 2014 bis zum 31. Mai 2020 Präsident der Universität Kiel. In dieser Funktion war er für alle aktuellen Angelegenheiten zuständig und vertrat die Universität. Vor seiner Ernennung war er für zwei Jahre gewähltes Mitglied des Senats.

Kipp war in verschiedenen wissenschaftlichen Ausschüssen und Gremien tätig. Im Jahr 2011 trat Kipp dem Lenkungsausschuss "Röntgen-Angström-Cluster" unter der Leitung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Zusammenarbeit mit dem Schwedischen Forschungsrat bei. Von 2010 bis 2017 war er Mitglied des Komitees Forschung mit Synchrotronstrahlung (KFS) und stellvertretender Sprecher des Sonderforschungsbereichs (SFB 855) "Magnetoelektrische Verbundwerkstoffe - Zukünftige biomagnetische Grenzflächen". Im Jahr 2008 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats des Helmholtz-Zentrums Geesthacht, Zentrum für Material- und Küstenforschung, gewählt.

Vor seiner Wahl in den Senat der Universität Kiel war Kipp von 2008 bis 2012 Dekan für die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät. Der gebürtige Kieler begann seine Karriere 1993 nach Abschluss seiner Promotion zum Thema "Neue Entwicklungen bei direkten und inversen Photoemissionstechniken und der elektronischen Struktur von Ge(001)2 x 1 und Si(001)2 x 1 Oberflächen". Er blieb an der Universität Kiel, um sich zu habilitieren. Während dieser Zeit erhielt Kipp ein Forschungsstipendium vom XEROX Palo Alto Research Center in Kalifornien, USA (1993 - 1994). Im Jahr 1999 habilitierte er sich an der Universität Kiel und wurde zum Privatdozenten ernannt, bis er 2003 seine Professur für Experimentalphysik antrat. Seit 2006 ist Kipp in der Lehre elektronischer Eigenschaften, insbesondere der Synchrotronstrahlung, tätig.

Professor Dr. Kipp nahm 1983 sein Studium der Physik an der Universität Kiel auf. Während dieser Zeit arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Experimental- und Angewandte Physik, das er 1989 mit Auszeichnung abschloss.
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