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Satzung der Kommission "Erforschung kondensierter Materie mit Großgeräten"
 
PRÄAMBEL

Forschung mit Synchrotronstrahlungsquellen, Neutronenquellen sowie Beschleunigern spielt eine wichtige Rolle bei Untersuchungen kondensierter Materie in der Festkörperphysik, in der Kristallographie, in der Chemie, in den Geo- und Materialwissenschaften sowie in der Atom- und Molekülphysik, in der Biologie, in der Medizin und bei technischen Anwendungen.

Wegen des hohen finanziellen Aufwandes stehen nur wenige Großforschungsgeräte auf nationaler bzw. internationaler Ebene zur Verfügung. Deshalb bedarf diese Forschung überregionaler Beurteilung und Koordinierung.

Die ständige Kommission "Erforschung kondensierter Materie mit Großforschungsgeräte" vertritt die gemeinsamen Interessen der gewählten, methodisch orientierten Komitees:
Komitee "Forschung mit Synchrotronstrahlung",
Komitee "Forschung mit Neutronen",
Komitee "Forschung mit nuklearen Sonden und Ionenstrahlen".

§ 1 Zielsetzung

Wichtige Beratungsthemen der Kommission sind alle komiteeübergreifenden Fragen, insbesondere:
  • Förderkonzepte
  • Methodenübergreifende neue Verbundprojekte und Förderschwerpunkte
  • Nationale und internationale Großgeräte
  • Zugang zu nationalen und internationalen Großforschungsgeräten
  • Wissenschaftlicher Nachwuchs
  • Konferenzen, Tagungen, Ferienschulen
§ 2 Zusammensetzung

Die Kommission setzt sich zusammen aus:

a) den Vorsitzenden der oben genannten drei Komitees
b) je einem weiteren Mitglied der oben genannten Komitees
Die Mitglieder nach a) und b) können sich durch andere Komiteemitglieder vertreten lassen.
Die Zahl der Mitglieder nach b) wird nach zwei Jahren nach Inkrafttreten dieser Satzung überprüft.
Je ein Vertreter des BMBF, der DFG und der Projektträger des BMBF werde als Gäste eingeladen.
Der Sprecher der Kommission kann zu speziellen Themen weitere Gäste einladen.

§ 3 Wahlmodus

Die Mitglieder nach § 2a und 2b werden von den jeweiligen Komitees entsandt.

§ 4 Dauer der Mitgliedschaft, Sprecher

Die Mitgliedschaft beträgt in der Regel 3 Jahre und ist an die Mitgliedschaft in dem jeweils entsendenden Komitee gebunden.

Die Kommission bestimmt in geheimer Wahl den Sprecher und dessen Stellvertreter für die Dauer von 3 Jahren. Deren Amtzeiten erlöschen vorzeitig mit Ende der Mitgliedschaft in den entsendenden Komitees.

§ 5 Sitzungsfolge, Potokolle

Die Kommission wird vom Sprecher einberufen und tagt mindestens. einmal im Jahr. Auf Wunsch von wenigstens 1/3 der Mitglieder oder auf Wunsch eines der oben genannten Komitees müssen zusätzliche Sitzungen einberufen werden. Über die Sitzung wird eine Ergebnisniederschrift gefertigt.

§ 6 Kosten

Die mit den Sitzungen der Kommission verbundenen Reisekosten werden von den Mitgliedern getragen. In Einzelfällen wird sich der Vorsitzende um andere Finanzierungsmöglichkeiten bemühen.

§ 7 Satzungsänderung

Eine Änderung der Satzung der Kommission kann nur mit einer Mehrheit von 5/6 der Mitglieder erfolgen.

Frankfurt, den 27.11.1995
> Erforschung kondensierter Materie
nukleare Sonden
> Methoden
Forschung mit Synchrotronstrahlung
Forschung mit Neutronen
Forschung mit nuklearen Sonden und Ionenstrahlen
> Anwendungsbeispiel
Kunstgeschichte