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Forschungsneutronenquelle Garching

Institut Laue-Langevin

Helmholtz-Zentrum Geesthacht

Forschungszentrum Jülich

Helmholtz-Zentrum Berlin

ESS-Verbundvorhaben: Einleitung

ESS-vision ESS-Verbundvorhaben: Deutsche Beteiligung an der Planung der Europäischen Spallationsquelle ESS

Neutronen liefern einen einzigartigen Einblick in eine Vielzahl wissenschaftlicher Fragestellungen. In der heutigen Zeit sind das Verständnis und die Anwendung von immer komplexeren und individualisierten Materialien von unschätzbarer gesellschaftlicher Bedeutung. Um die Eigenschaften dieser Materialien verstehen zu können und diese bestmöglich einzusetzen, ist es unumgänglich, ihre Struktur und Dynamik auf der Ebene der Atome zu untersuchen und zu verstehen.

Die neue Europäische Spallationsquelle (ESS) wird auf dem Sektor der Neutronenforschung einen neuen Meilenstein darstellen. Die Europäische Spallationsquelle wird eine Neutronenquelle der nächsten Generation sein und in Lund in Schweden realisiert werden. Hierzu wurde in Schweden die öffentliche Gesellschaft ESS AB gegründet. Bei Betriebsbeginn, der für 2019 geplant ist, wird die ESS die leistungstärkste Neutronenquelle der Welt sein. Im Moment arbeiten 17 Europäische Länder gemeinsam an diesem Projekt, welches sich auch auf der Roadmap des „European Strategy Forum on Research Infrastructures” (ESFRI) befindet.

Umso wichtiger ist es schon jetzt, deutsche Interessen und Know-how in das Projekt einfließen zu lassen. Das Forschungszentrum Jülich, das Helmholtz-Zentrum Berlin, das Helmholtz-Zentrum Geesthacht und die Technische Universität München, als die Kompetenzzentren für die Forschung mit Neutronen in Deutschland, sehen es als ihre ureigenste Pflicht an, gemeinsam mit einem abgestimmten Gesamtkonzept den deutschen Beitrags zur ESS zu gestalten und mit Nachdruck an der jetzt laufenden Design-Update Phase mitzuwirken.

Zu diesem Zweck wurde zusammen mit dem Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY, dem Karlsruher Institut für Technologie und dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein Verbundvorhaben zur Design-Update Phase beantragt, welches auch vom BMBF für drei Jahre genehmigt und gefördert wird.

Nur so kann auch gewährleistet werden, dass die Interessen und die Bedarfslage der deutschen Neutronennutzer-Gemeinschaft zur Berücksichtigung kommen. Der Prozeß der Meinungsbildung innerhalb der deutschen Neutronennutzer-Gemeinschaft ist ein wesentlicher Teil des deutschen Verbundvorhabens.

Organisationsstruktur des Verbundvorhabens

Das Vorhaben beschreibt den zwischen den beteiligten deutschen Partnern abgestimmten Beitrag Deutschlands am Design-Update der ESS. Auf Wunsch des BMBF koordiniert Prof. Dr. Sebastian Schmidt, Mitglied im Vorstand des Forschungszentrum Jülich, den deutschen Beitrag. Jülich hat deshalb auch die Koordination des Verbundprojektes und die Workpackages im Bereich Management übernommen. Die Partner werden mit ihrer Kompetenz zu den folgenden vier Workpackagebereichen substantielle Beiträge leisten (siehe auch Organigramm):

Beschleunigerkomponenten (DESY)
Target und Targetstation (FZJ, KIT, HZDR)
Instrumentierungskonzepte (FZJ, HZG, HZB, TUM)
Kritische Instrumentkomponenten (FZJ, HZG, HZB, TUM)

Workshop „Science Vision for the European Spallation Source - German Perspectives”

Im Oktober 2011 fand in Bad Reichenhall ein Workshop statt, auf dem die Visionen und Perspektiven für die Wissenschaft an der ESS präsentiert und diskutiert wurden. Das Ergebnis liegt in Form eines Berichts vor.
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