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Wolfram-Prandl-Preis

Wolfram-Prandl-Preis für Nachwuchswissenschaftler/innen auf dem Gebiet der Forschung mit Neutronen

Der Wolfram-Prandl-Preises wurde im Jahr 2001 eingerichtet. Bei der Auswahl sollen Methodenentwicklung und Fundamental Physics ausdrücklich in die Betrachtung einbezogen werden. Der Preis wird von den Zentren HZG, HZB, FRM II, JCNS und ILL zu gleichen Teilen finanziert.


Der Preisträger 2016 ist Herr Dr. Anatoliy Senyshyn. Gewürdigt wird damit seine hervorragende Arbeit an Lithium-Ionen-Batterien, die unser Verständnis der Ermüdungserscheinungen in diesen Batterien wesentlich verbessert hat. [mehr]



Foto: Dr. Anatoliy Senyshyn

Der Preisträger 2014 war Herr Dr. Marc Janoschek. Gewürdigt wird damit seine bahnbrechenden Untersuchungen der Spindynamik in chiralen Helimagneten und die Entwicklung einer kryogenfreien Apparatur zur sphärischen Neutronen-Polarisation. [mehr]



Foto: Dr. Marc Janoschek

Der Preisträger 2012 war Herr Dr. Dmytro Inosov. Er erhält den Preis für seine Arbeiten zu den magnetischen Anregungen in Eisenpniktid-Hochtemperatursupraleitern, insbesondere seine detaillierten Untersuchungen der magnetischen Resonanzmode im supraleitenden Zustand. [mehr]



Foto: Dr. Dmytro Inosov

Der Preisträger 2008 war Herr Dr. Michael Marek Koza. Gewürdigt wird damit seine Arbeit zur Struktur und Dynamik amorpher Eisphasen.



Foto: Dr. Michael Marek Koza



Im Jahre 2006 wurde der Preis zu gleichen Teilen an Herrn Dr. Oliver Stockert und Herrn Dr. Thomas Keller verliehen.


Foto: links die Preisträger Oliver Stockert (MPI für Chemische Physik fester Stoffe, Dresden) und Thomas Keller (MPI für Festkörperphysik, Stuttgart), rechts Karin Griewatsch und Helmut Schober (ILL, Vorsitzender des KFN).
Die Arbeiten von Herrn Stockert haben eine große Bedeutung für das Gebiet stark korrelierten Elektronensysteme. Sie haben in diesem Forschungsbereich große internationale Resonanz erfahren und sind schon oft zitiert worden. Das Verständnis von elektronischen Korrelationen ist unabdingbar für die weitere Miniaturisierung elektronischer Bauteile.

Herr Thomas Keller hat bahnbrechende Beiträge auf dem Gebiet der hochauflösenden Spektroskopie geliefert, die es in jüngster Zeit erlaubt haben, qualitativ ganz neuartige Experimente zu Lebensdauern struktureller und magnetischer Anregungen durchzuführen. Dies erlaubt es, unser Verständnis so wichtiger Phänomene wie der Supraleitung und des Nanomagnetismus weiter zu verbessern.

 
Der Preisträger 2004 war Herr Dr. Hitoshi Endo. Das KFN würdigte hiermit seine hervorragenden Arbeiten zur Entwicklung der zweidimensionalen Kontrastvariation in der Neutronenkleinwinkelstreuung und deren Anwendung zur Erforschung der Effizienzsteigerung von Tensiden mit Hilfe von amphiphilen Blockcopolymeren sowie der Biomineralisation.

Foto: Dr. Hitoshi Endo (Mitte) mit (v. li. nach re.) Prof M. Loewenhaupt (TU Dresden, Organisator der DN04), Prof. D. Richter (FZ Jülich), seiner Frau und Prof. Th. Brückel (FZ Jülich, Vorsitzender des KFN).


Foto: Übergabe durch Prof. Th. Brückel bei der Deutschen Neutronenstreutagung 2004.



Der Preis wurde 2002 erstmalig vergeben. Dem Auswahlkomitee wurden 8 Vorschläge vorgelegt, die alle aus dem Kreis jüngerer Wissenschaftler stammten. Als Preisträgerin wurde Frau Dr. Mechthild Enderle gekürt für ihre hervorragenden Arbeiten an niedrig-dimensionalen magnetischen Modellsystemen.

Foto: Übergabe durch Prof. W. Press bei der Deutschen Neutronenstreutagung 2002.

Wolfram-Prandl-Preis

Vergabe durch: Komitee Forschung mit Neutronen
Für: Herausragende Leistungen mit Neutronen
Kandidaten: Nachwuchswissenschaftler unter 40 ohne Ruf.
Dotierung: 2500 €
Turnus: Alle 2 Jahre im Rahmen der Deutschen Neutronenstreutagung.
Benannt nach: Professor Wolfram Prandl (Univ. Tübingen)