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Forschungszentrum Jülich

Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie
Anwendung von Synchrotronstrahlung in der Kunstgeschichte

Synchrotronstrahlung bietet Kunsthistorikern die Möglichkeit, wertvolle Objekte ohne oder nur mit marginaler Beschädigung auf ihre chemische Zusammensetzung hin zu untersuchen. Die naturwissenschaftlichen Informationen können so weitere Hinweise auf die Hintergründe der Objekte, d.h. Prozess, Zeitpunkt und Ort der Herstellung und die Hersteller selbst, liefern. Die chemische Analyse kann Fragen nach der Authentizität eines Objektes beantworten, sie deckt ggf. Alterungsphänomene auf und unterstützt Konservierungsstrategien zur Erhaltung der Kunstwerke.

Quelle: Görner et al.: Kunst- und Kulturgüter unter "Beschuss"

Mehr zum Thema:

Metallstiftzeichnungen der Renaissance

Görner et al.: Kunst- und Kulturgüter unter "Beschuss"

Metallstiftzeichnungen gehören zu den wertvollsten Schätzen graphischer Sammlungen. Sie wurden vor allem in der Renaissance angefertigt und sind durch eine sehr feine und präzise Linienführung gekennzeichnet. Bisher ist nur wenig über die chemische Zusammensetzung der Zeichnungen bekannt, da zum Zeichnen nur hauchdünne Metallspuren auf speziell präpariertem Papier aufgebracht wurden und infolge der Empfindlichkeit der Zeichnungen, Analysen nur schwer schadensfrei durchführbar sind. Röntgenfluoreszenzanalysen ermöglichen den Nachweis der chemischen Zusammensetzung der Metallstifte bzw. die Identifizierung der Zeichentechnik, die für die Zeichnung verwendet wurden. [mehr]

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