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Forschungszentrum Jülich

Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie
Förderungsmöglichkeiten
BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung)



 
DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft)

  • DFG-Programme: Einzelförderung, Koordinierte Programme, Nachwuchsförderung, Wissenschaftliche Preise, Förderinitiativen - Projektgruppen, Förderung wissenschaftlicher Infrastruktur, Förderung wissenschaftlicher Kontakte

Deutsch-Schwedische Kooperation (Röntgen Ångström Cluster)

Experimente mit Synchrotronstrahlung werden durch verschiedene Institutionen und Förderprogramme finanziell unterstützt:

Nicht unbeträchtliche Finanzmittel kommen aus der Grundausstattung der jeweiligen Arbeitsgruppen, die aus Universitäten, Instituten der verschiedenen Wissenschaftsgemeinschaften (MPG, FHG, HGF, WLG, usw.), Einrichtungen des Bundes (BAM, PTB), europäischen Institutionen (EMBL) und (zum geringeren Teil) aus der Industrie stammen. Gerade in letzter Zeit wurden mehrere Messkammern, Monochromatoren und ganze Strahlrohre aus der Grundausstattung dieser Einrichtungen finanziert. Vertragsgemäß sind allerdings auch die meisten dieser Investitionen der allgemeinen Nutzerschaft zu einem festgelegten Anteil zugänglich. Eine sehr wichtige Rolle hat bisher die Verbundforschungsförderung des BMBF (Projektträger DESY-HS) gespielt. Durch dieses exzellente Förderinstrument, um das uns ausländische Kollegen früher beneidet haben und das durch vergleichende Begutachtung einen hohen Qualitätsstandard sicher gestellt und zu einer hohen Erfolgswahrscheinlichkeit geführt hat, wurde ein wesentlicher Grundstein für den internationalen Erfolg der Forschung mit Synchrotronstrahlung in Deutschland gelegt. Mit diesem Förderinstrument werden ausschließlich Vorhaben gefördert, die der Erforschung der kondensierten Materie mit Synchrotronstrahlung, Neutronen, nuklearen Sonden und Ionenstrahlen dienen. Im Bereich der Synchrotronstrahlung gehören hierzu sowohl innovative, synchrotronstrahlungsspezifische Forschungsprojekte als auch Vorhaben, die die Neuentwicklung von Methoden und den Aufbau und Betrieb von Instrumenten zum Ziel haben. Bei letzteren kommt es vor allem auf ihre Wichtigkeit für die allgemeine Nutzerschaft, auf Innovations- und Weiterentwicklungspotential und auf die internationale Konkurrenzfähigkeit an. Durch Stimulation von Zusammenarbeiten und vergleichende Begutachtung wurden außerdem Parallelentwicklungen vermieden und ein hohes Maß an Effizienz erreicht. Leider ist die zur Verfügung stehende Fördersumme in den letzten Jahren bei stark anwachsender Nachfrage um etwa ein Drittel gesunken, so dass trotz starker thematischer Eingrenzung eine ziemlich geringe Förderquote (deutlich unter 30% für die Forschungsprojekte) zu verzeichnen ist. Außerdem sind Besorgnis erregende Tendenzen zu erkennen, die gesamte Fördersumme noch weiter herunter zu fahren (oder gar zu streichen) und/oder die Finanzierung von Forschungsprojekten einzustellen und sich nur noch um die Instrumentierung der Großgeräte zu kümmern.

Umfangreiche Fördermittel fließen vor allem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, in geringerem Maße auch von der Europäischen Gemeinschaft in die Forschung mit Synchrotronstrahlung. Bei der DFG handelt es sich dabei vor allem um die Förderung von Einzelvorhaben, die entweder zentral auf den Einsatz der Synchrotronstrahlung ausgerichtet sind oder Synchrotronexperimente unter anderem beinhalten. Letztere Forschungsvorhaben aus den Bereichen der Grundlagenforschung und angewandten Forschung werden üblicherweise aus Mitteln gefördert, die von der DFG (einschließlich Verbundvorhaben wie Sonderforschungsbereiche oder Schwerpunktprogramme), MPG, HGF, EU, VW-Stiftung oder aus Landesmitteln der jeweiligen Forschungsinstitutionen, wie z.B. Universitäten, bereit gestellt werden. In begrenztem Umfang und in begründeten Fällen stehen von Seiten der Synchrotronstrahlungsquellen Mittel zur Unterstützung von Messreisen der Nutzergruppen zur Verfügung.
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