KFSI-Logo

sni-portal

  ISOLDE, CERN PSI  
  HZDR GSI MLL Garching  
Wer nutzt nukleare Sonden und Ionenstrahlen?
 
Für die Erforschung kondensierter Materie mit nuklearen Sonden und Ionenstrahlen werden nicht nur Großgeräte wie die Ionenbeschleuniger der GSI Darmstadt oder die Positronenquelle am FRM II eingesetzt, sondern auch für spezielle Fragestellungen optimierte kleinere Ionenbeschleuniger und Ionenstrahlanlagen. Etwa 600 Wissenschaftler und Techniker arbeiten in Deutschland mit nuklearen Sonden und Ionenstrahlen, viele davon an Universitäten. 245 Diplomarbeiten und 180 Doktorarbeiten in den Jahren 1998-2003 bestätigen die Attraktivität, die das Forschungsgebiet Ionenstrahlphysik beim wissenschaftlichen Nachwuchs genießt.

Das KFSI vertritt speziell die Nutzer der BMBF-geförderten Großforschungsanlagen GSI, FRM II und ISOLDE am CERN. Die Bedeutung der Forschung mit nuklearen Sonden und Ionenstrahlen hat in den letzten 10 bis15 Jahren international stark zugenommen. Der in Deutschland auf diesen Gebieten erreichte hohe Stand ist eine Folge der konsequenten und stetigen Förderung vor allem durch das BMBF und die DFG. Die Arbeit in Teams an Großgeräten ist für den wissenschaftlichen Nachwuchs äußerst attraktiv und horizonterweiternd. Diese Schnittstelle zwischen Kernphysik und kernphysikalischen Methoden einerseits und breiten Anwendungsmöglichkeiten in den Material und Lebenswissenschaften, in der Medizin, in den Geowissenschaften, auch in Teilbereichen der Geisteswissenschaften sowie in der Technologie andererseits stellt ein äußerst anspruchsvolles und fruchtbares Forschungsgebiet dar, das es weiter auszubauen gilt.













> Was ist Forschung mit nuklearen Sonden und Ionenstrahlen?
nukleare Sonden
Ionenstrahlen
> Forschungsfelder
Volumenmaterialien
Dünne Schichten
Oberflächen und Grenzflächen
Ionenspuren
Nanostrukturen
> Anwendungsbeispiele
Physik
Chemie
Materialwissenschaften
Biologie
Medizin
Geowissenschaften
Archäologie
Kunstgeschichte